Unternehmen: Es ist nicht alles Gold, was groß ist

Früher, da war das ja so: Man begann seine Ausbildung bei einem Unternehmen, machte dort im Rahmen seiner Möglichkeiten Karriere und am Ende bekam man eine goldene Uhr und ging in Rente. Wer in einem Großkonzern beschäftigt war, der hatte schon so etwas wie eine Beamtenstellung inne.

Die Zeiten sind nun schon (länger) vorbei. Aktuell geht es durch die Presse, dass zum Beispiel Konzerne wie
Eon und RWE Jobs streichen – und das im großen Maße.

Der Mittelstand spürt die Krise derzeit nicht. Nun ist "Der Mittelstand" natürlich auch eine sehr pauschale Aussage. Nichtsdestotrotz. Mittelständische Unternehmen haben häufig Vorteile gegenüber Großkonzernen: Sie sind flexibler, sie sind spitzer aufgestellt, sie sind absolute Spezialisten in ihrem Marktumfeld.

Einfach ist das Leben als Mittelständler damit noch lange nicht. Und doch ergeben sich für den Einzelnen in mittelständischen Strukturen häufig flexible Möglichkeiten, sich einzubringen. Und das wiederum mag mehr motivieren als es eine auf Lebenszeit (scheinbar) garantierte Arbeitsstelle vermag.

Wenn es nun heißt, dass es der deutschen Wirtschaft trotz aller (herbei geredeter) Krise noch immer gut geht, so muss man sagen: Dem Mittelstand geht es gut. Der Mittelstand ist der Jobmotor in Deutschland, wie derzeit viele Statistiken zeigen – etwa das Mittelstandsbarometer der KfW-Bankengruppe.

Foto Quelle loop_oh