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Auch ich mach mal ein Rätsel.

Juni 28th, 2007

Wer mir sagen kann, von wem dieser Text ist ohne zu googeln wird der Held des Wochenendes. Wer den Text versteht und in einem Satz für mich verständlich zusammenfassen kann wird der noch grössere Held des Wochenendes. Eingeweihte, sowie deren Angehörige sind vom Teilnehmen des Wettbewerbes ausgeschlossen.

Und los gehts:

Jedes Fragen ist ein Suchen. Jedes Suchen hat sein vorgängiges Geleit aus dem Gesuchten her. Fragen ist erkennendes Suchen des Seienden in seinem Dass- und Sosein. Das erkennende Suchen kann zum “Untersuchen” werden als dem freilegenden Bestimmen dessen, wonach die Frage steht. Das Fragen hat als Fragen nach… sein Gefragtes. Alles Fragen nach… ist in irgendeiner Weise Anfragen bei… Zum Fragen gehört ausser dem Gefragten ein Befragtes. In der untersuchenden, d.h. spezifisch theoretischen Frage soll das Gefragte bestimmt und zu Begriff gebracht werden. Im Gefragten liegt dann als das eigentlich Intendierte das Erfragte, das, wobei das Fragen ins Ziel kommt. Das Fragen selbst hat als Verhalten eines Seienden, des Fragers, einen eigenen Charakter des Seins. Ein Fragen kann vollzogen werden als “Nur-so-hinfragen” oder als explizite Fragestellung. Das Eigentümliche dieser liegt darin, dass das Fragen sich zuvor nach all den genannten konstitutiven Charakteren der Frage selbst durchsichtig wird. Nach dem Sinn von Sein soll die Frage gestellt werden. Damit stehen wir vor der Notwendigkeit, die Seinsfrage im Hinblick auf die angeführten Strukturmomente zu erörtern.

8 comments to “Auch ich mach mal ein Rätsel.”

  1. seid ihr alle eingeschlafen beim Artikel lesen??? Oder haltet ihr euch alle für eingeweihte? oder ist der Preis zu lahm? Das Rätsel zu anstrengend?


  2. …mein kopf is soeben beim lesen explodiert!


  3. woher der text stammt, weiss ich nicht, tippe aber auf das neue buch deines chefs. die zusammenfassung des textes lässt sich in ein wort fassen: “google”.

    viel spass in frankreich!


  4. ist nich von meinem chef, der ist aber grosser fan vom schreiber. kann ihn auch sehr gut zitieren. gerne morgens in der früh. da explodiert jeweils mein kopf.
    kleiner tipp. philosophe und der pigor hat ihn mal verarscht.


  5. Heidegger, Martin, Sein und Zeit, § 2. Ungegoogelt. Und das einzige Buch neben meinen Blockflötennoten, welches jemals mit Schmackes an der Wand gelandet ist. Aber was der Gute damit sagen will, weiß ich auch nicht in einem Satz auszudrücken. Ich hätte als erstes auf einen Hinweis auf die Zirkularität der Frage getippt. Lasse mich aber im letzten Absatz des Paragraphen eines besseren belehren, es ist nur eine “merkwürdige Rück- oder Vorbezogenheit”.


  6. danke divchen. doch noch jemand ders rausgefunden hat.


  7. jo.. heidegger..
    bedeutet, dass man nicht nach nach einem gegenstand, sondern nach erkenntnis sucht


  8. das wochenende, an dem man held werden konnte ist leider lange vorbei. aber danke für die auflösung.


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