
Bücher
Meine Ferienlektüre war:

Tommy Jaud: Resturlaub
Absolut witzig, wenn man den gemeinsen Franken kennt, aber auch sonst extrem unterhaltsam.

Martin Suter: Der Teufel von Mailand
Wieder einmal ein genialer Suter mit Wahrnehmungsstörungen im Bündnerland. Lasst euch überraschen.

Louise Harwood: Du willst es doch auch
üble Frauenverschwörung um den “richtigen” Typen. Naja man weiss immer schon zwei Seiten im voraus was passiert und schon ab der ersten Seite wer am Schluss zusammenkommt. Dennoch für Ferien ganz unterhaltsam.

Arto Paasilinna: Im Jenseits ist die Hölle los
Finnischer Humor in reinster Form. Ein Typ der stirbt und anschliessend als Geist durch die Lande zieht.

John Kennedy Toole: Ignaz oder die Verschwörung der Idioten
Ein etwas seltsamer, übler Protagonist den man aber irgendwie trotzdem mag. Interessant zu wissen, dass der Autor aus Verzweiflung, dass niemand sein Buch veröffentlichen will, Selbstmord begangen hat. Seine Mutter hat dann weiter gesucht und doch noch einen Verlag gefunden. Heute ist es ein Klassiker!
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Fleischhauer, Wolfram
Drei Minuten mit der Wirklichkeit
Roman. H18.0 cm x B11.6 cm x D3.8 cm 533 g. 551 S. 2002. Reihe: Knaur-Tb. 62256.
Verlag: Droemer Knaur Kartoniert. CHF 16.50 Mwst 2.4% Bestell-Nr. 1096909
ISBN 3-426-62256-4
EAN 9783426622568
Eigentlich will die neunzehnjährige Giulietta Battin, Balletttänzerin an der Berliner Staatsoper, nur herausfinden, was an zeitgenössischer Tango-Musik so verstörend ist.
So trifft sie Damian Alsina, den rätselhaften und zugleich genialischen Startänzer eines in Berlin gastierenden Tango-Ensembles. Was wie eine traumhafte Liebesgeschichte beginnt, wächst sich für Giulietta jedoch schon bald zu einem Alptraum aus. Ohne ersichtlichen Anlaß sabotiert Damian auf offener Bühne sein eigenes Stück und ruiniert die Aufführung.
Wenige Tage später führt er einen absurden Anschlag auf Giuliettas Familie aus und verschwindet nach Argentinien.
Tief verletzt, jedoch zugleich entschlossen, eine Erklärung zu finden, folgt ihm Giulietta nach Buenos Aires. Doch Damian ist wie vom Erdboden verschluckt. Für Giulietta beginnt eine Odyssee durch die sichtbare und unsichtbare Tango-Welt von Buenos Aires, in der sich Damians rätselhafter Tanzstil als verborgener Ariadnefaden in ein teuflisches Labyrinth erweist.
Je näher sie einer Antwort kommt, desto furchtbarer scheint sie zu sein. Und dann interessiert sich plötzlich noch jemand für ihre Spurensuche - und der hat ganz andere Pläne …
hier gefunden. Hier besprochen
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Rowling, Joanne K.
Harry Potter
Bd. 6: Harry Potter und der Halbblutprinz
H22.1 cm x B15.1 cm x D4.8 cm 860 g. 655 S. 2005.
Verlag: Carlsen Gebunden. CHF 39.50 Mwst 2.4% Bestell-Nr. 6666666
ISBN 3-551-56666-6
EAN 9783551566669
Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry Potter und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Dumbledore will seine Schützlinge vor dem Zugriff des Bösen bewahren. Um Harry zu wappnen, erforscht er mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann? Nur ein Detail fehlt, das Harry finden muss, dann liegt das Geheimnis um Voldemort offen. Dumbledore führt ihn, doch im alles entscheidenden Moment ist der Halbblutprinz zur Stelle und zeigt sein wahres Gesicht.
hier gefunden. Hier besprochen.
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Simon, Christoph
Planet Obrist
Ein Schelmenroman. 206 S.. H18.7 cm x B13.6 cm x D1.9 cm 299 g. 299 g. BZ-Bestellnr. 1042797 ISBN: 3-908010-75-6 EAN: 9783908010753 Gebunden. CHF 32.00
Verlag: Bilger
«Ich möchte so wenig besitzen, dass ich morgen mit zwei Koffern weggehen könnte.»
Franz Obrist und MC der Dachs sind zurück. Mit fünfzehn Franken in der Tasche verlassen sie Bern und machen sich zu Fuss auf den Weg nach Zürich-Oerlikon, Österreich, warum nicht die Mongolei!
«Sie sind kein schönes Tier, Herr Dachs.» «Schönheit ist ein innerer Wert, Herr Obrist.»
Hier gefunden. Hier besprochen.
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Simon, Christoph
Luna Llena
Roman. 187 S.. H19.2 cm x B13.4 cm x D1.9 cm 276 g. 276 g. 2003. BZ-Bestellnr. 1196371 ISBN: 3-908010-62-4 EAN: 9783908010623 Gebunden. CHF 30.00
Verlag: Bilger
«Luna Llena» ist eine liebevoll erzählte Geschichte über Menschlichkeit, Freundschaft und kleines Glück. Drama und gefühlvolle Burleske, in der sich ein Haufen unattraktiver, nicht verheirateter Individualistinnen und Individualisten zusammen-schliessen, um einen gemütskranken Bodybuilder vor der Selbstauflösung zu retten.
Hier erwähnt.
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Simon, Christoph
Franz oder warum Antilopen nebeneinander laufen
218 S.. H19.1 cm x B13.4 cm x D2.2 cm 317 g. 317 g. 2001. BZ-Bestellnr. 4429451 ISBN: 3-908010-51-9 EAN: 9783908010517 Gebunden. CHF 32.00
Verlag: Bilger
Klappentext
“Ich war Gymnasiast und kiffte. Ich kam aus dem Kiffen gar nicht mehr heraus, und wenn ich nicht gerade eine Socke missbrauchte, die Klasse wiederholte oder bei den Eltern im Lerchenfeld das Bewusstsein verlor, dann kiffte ich. Mein Dunstkreis war Thun, eine bescheuerte Garnisonsstadt am Anfang der Alpen. Die Zeit im Gymnasium war ein gelungener ausschweifender Schaufensterbummel, und ich kriegte nicht genug davon. Das Gymnasium war mein Nest, meine Muttersprache, meine geschützte Werkstadt, während die Welt da draussen einem monströsen Donnerstag gleichkam, einer Welt mit Fabriken, Spitälern, Kampfhandlungen, Brandbomben, eine Welt, die mich nicht besonders scharf machte, es stimm. Ich brauchte nicht viel zum Glücklichsein: ein Versteck, gutes Gras, ein Selbstgespräch und das Versprechen, dass alles bleibt, wie es ist: ich wünschte mir nichts anderes, als ein nutzloser, inkompetenter, quicklebendiger Gymnasiast zu bleiben, eingeschlossen in einem Mittelschulklo mit einem Bleistift hinterm Ohr, um einen Spruch and die Trennwand zu kritzeln. Wenn’s am Ende nicht klappte, dann nicht wegen der Schwierigkeit des Vorhabens (je höher die Hürde, desto leichter schlüpft man untendurch), sonder weil ich nicht weiss, was gut für mich ist. Mein einziges Talent bestand darin, mich selbst zu leimen. Auszuscheren. Links zu blinken und rechts abzubiegen. Um den Brei zu reden statt anzufangen mit Knutschen. Wo ich gern leben würde? In einer Zeit, wo ich keinen Anlass sähe, mich selbst zu sabotieren, wo ich gar nicht erst die Energie dazu aufbrächte; ich meine eine Zeit, die so überfrachtet mit wunderbaren Dingen ist, dass ich sie unmöglich alle kaputtmachen kann. Ob diese Zukunft jemals eintrifft, ist nicht so wichtig. Wichtig ist, Aussicht auf sie zu haben.
Hier erwähnt.
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Capus, Alex
Reisen im Licht der Sterne
Eine Vermutung. 240 S.. H20.7 cm x B13.6 cm x D2.3 cm 362 g. 362 g. 2005. BZ-Bestellnr. 1021990 ISBN: 3-8135-0251-1 EAN: 9783813502510 Gebunden. CHF 31.90
Verlag: Knaus Albrecht M.
Schweizer SchriftstellerInnen: Werke (div.)
Zusatztext
Am 7. Dezember 1889 war ganz Apia auf den Beinen. Noch Jahre später sollte sich Pfarrer William Clark an die drei Europäer erinnern, die auf dem südpazifischen Samoa an Land gingen. In ihrem Mittelpunkt stand ein hagerer, großgewachsener Mann mit Samtmantel. Schnell erfuhr Clark, wer angekommen war: Robert Louis Stevenson, der mit seinem Roman “Die Schatzinsel ” weltberühmt geworden war, aber wegen einer schweren Lungenkrankheit ständig dem Tod näher war als dem Leben. Was als kurzer Aufenthalt gedacht war, sollte zu Stevensons letzter Lebensstation werden. Fünf Jahre ertrug er ein Klima, das seinem Gesundheitszustand keineswegs zuträglich war, und erduldete heftige familiäre Konflikte, weil seine Frau Fanny und deren Kinder das Leben auf Samoa eigentlich hassten. Warum?
Mit der Begeisterung eines Schatzsuchers und der Kombinationsgabe eines Forschers erkundet Capus Stevensons Leben. Er verknüpft Legende und Wahrheit um die Insel der Piratenschätze, zeigt Stevenson als Abkömmling eines schottischen Clans und als schwerkranken Südsee-Forscher, der geheimnisvolle “Reisen im Licht der Sterne” unternimmt. Und er bietet eine ebenso verblüffende wie einleuchtende Erklärung für die ewigen Misserfolge der Schatzsucher: Der Schatz ist einfach nicht da, wo alle suchten. Er ist ganz woanders - und Stevenson wusste, wo …
AUTHORBIO: Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte und Philosophie in Basel und lebt heute als Journalist und Autor in Olten. Bisher veröffentlichte er sieben Bücher, die alle von der Kritik hoch gelobt wurden.
Hier besprochen.
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Alle Einträge wurden hier gefunden.
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Erlend Loe
Die Tage müssen anders werden. Die Nächte auch
3-462-02701-8
Kiepenheuer & Witsch
Gebunden
Euro (D) 18,90 | sFr 35,00 | Euro (A) 19,50
Titel ist beim Verlag vergriffen
keine Bestellung möglich
Inhalt | Kritik
Eine kleine Geschichte über die großen Dinge des Lebens
Erlend Loe erzählt von der Suche nach dem großen Zusammenhang - leicht, unterhaltend, voller Wortwitz und Situationskomik. Und doch liegt hinter jeder Zeile die Traurigkeit und das Glück einer ganzen Welt.
Manchmal genügen die kleinen Anlässe, um einen aus der Bahn zu werfen… . Als der ältere Bruder ihn beim Krocket besiegt, gerät der Ich-Erzähler, ein 25jähriger Student, in eine Lebenskrise. Er schmeißt alles hin, lebt in den Tag hinein und beginnt nachzudenken - über sich, über das Leben, über das, was er hat, und das, was ihm fehlt. Und ob die Dinge besser oder schlechter werden. Entschlossen, dem Leben neu zu begegnen, entdeckt er alte Kinderspiele wieder, tauscht Faxe mit einem Freund aus, kauft ein Auto, korrespondiert mit einem weltberühmten Chaosforscher, freundet sich mit einem Jungen an, besucht seinen Bruder in New York und findet endlich auch ein Mädchen, das seine Freundin werden könnte.



